11 Anregungen
Diese elf Anregungen sind zwar für die Schiedsrichter des
deutschen Eishockeybundes aufgestellt worden. Doch sie belegen,
dass alle Schiedsrichter, gleich welcher Sportart, vor denselben
Problematiken und Herausforderungen stehen.
Daher sind sie generell für alle
Schiedsrichter wertvoll!
Schiedsrichter/innen stärken ihre persönlichen,
sozialen und medialen Kompetenzen:
Elf Anregungen für Schiedsrichter/innen aus psychologischer Sicht
Einleitung
Für Schiedsrichter/innen (im folgenden mit SR notiert) ist es förderlich, den grundsätzlich
bestehenden Interessenkonflikt mit anderen Spielbeteiligten gering zu halten.
Dazu ist es wichtig, diesen in seiner psychologischen Tragweite zu verstehen.
Der Interessenkonflikt liegt u. a. in den unterschiedlichen Zielen:
SR, die um diese Abläufe wissen, die sich damit auseinander setzen, lernen diese Spielchen auszuhalten und sich nicht davon beeinflussen zu lassen. Sie vermögen Ruhe und Distanz halten zu können. Als Folge verlieren die anderen Spielbeteiligten irgendwann die Lust an der Auseinandersetzung mit dem SR und akzeptieren ihn. SR, die sich mit diesen Prozessen bewusst und freiwillig auseinander setzen, werden erleben, dass sie im Spielverlauf stetig besser klar kommen, werden mehr Akzeptanz, weniger Belastungen und mehr Spaß bei ihren Spielleitungen erleben. Das fängt beim 'Ersten Eindruck' an, den ein SR beim Betreten des Stadions sendet, und setzt sich u. a. fort im Selbstsicherheit ausstrahlenden Verhalten bei der Kontrolle von Regularien, im Umgang mit Trainern, Arzt und Beobachtern, in der förderlichen körperlichen und mentalen Vorbereitung, beim Betreten der Spielfläche, bei der Eröffnung des Spiels, in sicherer Regelauslegung und in deutlicher Zeichengebung.
Der SR-Ausschuss des Deutschen Eishockebundes (DEB) ist bestrebt, für SR-Neulinge und für schon länger tätige SR gleiche (standardisierte) Ausbildungsbedingungen zu schaffen und so auf längere Sicht Schwankungen individueller SR-Leistungen abzubauen. Denn Schwankungen von SR-Leistungen sind weniger fachlich bedingt, sondern liegen eher in unterschiedlich geformten SR-Persönlichkeiten und deren Kompetenzen
Konsequenter als bei anderen Sportverbänden wird im DEB schon seit 1999 auf ein Professionalisieren von SR-Ausbildung gesetzt, d. h. die klassischen Ausbildungsfelder und Lehrgangsinhalte wie z. B. Regelkunde und Bewegungsverhalten werden durch Themen aus anderen Bereichen wie Medizin, Ernährungslehre und vor allem Psychologie erweitert.: SR erhalten so die Möglichkeit, ihre persönlichen Kompetenzen zu stärken.
Elf Anregungen/Ziele für Schiedsrichter/innen (SR), Kompetenzen zu stärken
Es ist hilfreich die eigenen Ziele hin und wieder schriftlich zu formulieren, dann werden
sie deutlicher bewusst.
Das erlaubt Dir, abzuschätzen, ob Deine Ziele mit dem 'Was und Wie' Deiner SR-Leistung
übereinstimmen oder nicht, z. B.: Positiver Spielverlauf für Beteiligte, für Dich selbst!
(Spaß haben), neutral bleiben, in einer Richtung entscheiden und nicht dauernd
wechseln, Schutz der Beteiligten, und weitere Ziele mehr.
1.) Du erkennst die Regeln an,
egal ob Du sie angemessen findest oder nicht.
SR entscheiden nicht, wie sie wollen, sondern wie es den Regeln entspricht. Wer Regeln anerkennt und sicher weiß, hat keine Zweifel. Er pfeift klar, verständlich und macht kaum Fehler, sichert seine Neutralität und damit seine Akzeptanz. Wenn Hektik und Emotionen 'hoch kochen', kann ein solcher SR ruhig und umsichtig agieren.
2.) Du bist gegenüber anderen Spielbeteiligten neutral,
höflich und respektierend.
Dabei achten SR z. B. auf den ersten Eindruck (s. o.), dessen Wirkung entscheidend ist: von korrekter Kleidung vor, im und nach dem Spiel bis hin zum professionellen Eindruck, den sie den anderen Spielbeteiligten in unterschiedlichen Situationen vermitteln. Nach diesem ersten Eindruck werden SR wahrgenommen, eingeschätzt und behandelt. Mit dem 'günstigen/fördernden' ersten Eindruck gewinnen SR schon ungeheuer viel: z. B. an Akzeptanz, bevor das Spiel überhaupt losgeht. Achte darauf, dass Deine Neutralität wenig angezweifelt werden kann. SR treffen verständliche Entscheidungen, die sich gleich gegen beide Mannschaften richten, hin und wieder erläutern sie auf berechtigte Fragen ihre Entscheidungen. In diesem Zusammenhang helfen sich SR ganz stark, wenn sie Fehler zugeben können. Leider denken viele SR noch, dass sie sich mit solchem Verhalten schwächen. Das ist aber nicht der Fall. Spielbeteiligte wissen, dass Fehler gemacht werden und dass billigen sie auch den SR zu. Beharren SR aber auf ihrer 'Unfehlbarkeit' und verteidigen diese u. a. mit Drohungen, dann verlieren sie ungeheuer an Akzeptanz und bieten den anderen Angriffsflächen. Daher drohe nicht!
3.) Du weißt, dass es Widerspruch und 'Angriffe'
gegen Deine
SR-Funktion/-Rolle gibt.
Solange sich dieser Widerspruch in einem bestimmten Rahmen hält, müssen SR diese
Konfrontation gegen die 'SR-Funktion' aushalten können. (Siehe Interessenkonflikt.)
Aber SR ziehen klare Grenzen:
Bis hierher und nicht weiter; sie reagieren sofort auf 'Angriffe gegen ihre Person'. Das
verbitten sie sich und bestrafen in diesen Fällen sofort regelgerecht und konsequent.
Aufpassen, das Strafen nicht wie Machtmissbrauch oder als Rache erlebt
werden können.
Förderlich ist in diesen Situationen eine sorgfältige Kontrolle der eigenen
Körpersprache:
Gerade jetzt keine Angriffsfläche bieten, weder für Spieler/Trainer noch für Zuschauer
- besonders nicht das "Revier eines Spielers eindringen", d. h. Abstand halten, gut
zwei Armlängen. Andererseits: ein provozierender Spieler unterläuft diese Grenze und
sucht Körperkontakt.
4.) Gute SR sind im Spiel ständig in Bewegung und arbeiten
hart,
was Spieler akzeptieren.
So sind SR möglichst in der 'besten Position', um zu beobachten und Entscheidungen zu treffen, die akzeptiert werden, weil Spieler sehen, SR ist nah bei der Situation und hat einen günstigem Blickwinkel. Dafür müssen sie trainieren und sich vorbereiten, damit sie am Ende des Spiels nicht körperlich nachlassen, denn damit ermüden SR zusätzlich 'geistig' und gefühlsmäßig, was sich hemmend auf z. B. die Art des Wahrnehmens auswirkt (Tunnelblick).
5.) Du hast Mut und pfeifst, was Du siehst, und nicht das,
was Trainer, Spieler oder Zuschauer fordern.
SR behalten im "Interessenkonflikt" ihre Ziele bei und geben nicht nach. Mit diesem
Mut gehen sie harten Entscheidungen - auch kurz vor Spielende - nicht aus dem Weg.
Sie wägen ab, wann sie eingreifen.
Längerfristig zeigen sie so Leistungs-Autorität und gewinnen dadurch allgemeine
Akzeptanz.
Du bemühst Dich, kein Foul 'vorauszusehen'.
SR beachten bestimmte Grundlagen der Wahrnehmung, die sie aus psychologischer
Sicht (u. a. 'Gestaltgesetze') kennen gelernt haben. Mit 'Voraussehen/Vorwegnehmen'
können sie oft 'schief' liegen.
SR beobachten die ganze Aktion und entscheiden erst dann über den Regelverstoß,
der begangen wurde.
SR pfeifen, was sie tatsächlich 'sehen'.
Denke daran beim Videobeweis, wo übrige Spielbeteiligte oft nach
Vermutungen ihre selektiven Wahrnehmung urteilten.
6.) Du kennst Deine Stärken und trainierst sie.
körperliche
= Kondition bis zum Spielende; Kondition, um in Bewegung sein zu können, um nicht
zu ermüden, (z. B. keinen 'Tunnelblick' gegen Spielende),
seelisch-geistige
= selbstbewusst, selbstsicher und daraus Mut zu Entscheidungen aufgrund der
Regeln, egal wie groß der Druck ist und
seelisch-emotionale
= um sich unter Kontrolle halten zu können, um Ruhe und Distanz in kritischen
Situationen zu bewahren; um sich regulieren und motivieren zu können.
SR wissen um die Bedeutung und Wirkung von Körpersprache bei Kommunikation
Diese ist allgegenwärtig, drückt als 'Botschaft' oft viel mehr aus als die sprachliche
Mitteilung. An sprachlichen Mitteilungen einer Botschaft (verbale Kommunikation)
machen Worte ungefähr 7-10% aus.
Der größte Teil einer Mitteilung/Botschaft wird über Körpersprache (nonverbale
Kommunikation) vermittelt, daher:
Für SR ist z. B. der gestreckte Zeigefinger -egal in welche Richtung - tabu:
Körpersprachlich erleben wir den "Stockfinger" als angreifend, als provozierend. Das
darf ein SR nicht in Gang setzen. Sonst macht er sich "das Leben selber schwer".
Körpersprache läuft meistens unbewusst ab, daher ist ihre Kontrolle so bedeutsam.
Daran denken: Wie Du etwas sagst, ist viel wichtiger, als was Du sagst.
Umgang mit anderen am Spiel Beteiligten kann sich förderlich nach der Redewendung:
"Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem anderen zu!", richten.
7.) Du beachtest im ganzen Spiel den Interessenkonflikt
zwischen Trainer und SR.
Trainer:
u. a. Erfolgsdruck / Sieg erringen müssen / Abhängigkeit von SR mehr oder weniger
stark erleben! / aus 'Ohnmacht' vermeintlich gegen SR gerichtet / Beeinflussung des
SR versuchen / etc.
SR:
z. B. Spiel nach Regeln leiten / neutral gegenüber Trainer/Spieler / regelkonforme
Sichtweise/ Folgen aus dem Interessenkonflikt aushalten können / Unabhängigkeit,
Neutralität und Unparteilichkeit wahren / etc.
Trainer Schiedsrichter
Gute SR sehen Möglichkeiten, Konflikte zu entspannen.
Z. B.: Vor dem Spiel auf beide Trainer zugehen (Händedruck bei Spielbeginn),
in kritischen Situationen sich bereit zeigen zu sprechen, falsche Entscheidungen zuzugeben,
umstrittene Entscheidungen kurz im Regelsinne erläutern (nicht diskutieren, Gespräch
vielleicht nach Spielende anbieten), ruhig und gelassen bleiben, auf verbale Angriffe keine
aggressiven Reaktionen, kein Provozieren, keine Hektik, keine laute, sondern kräftige, dunkle
Stimme, ruhig, bestimmt und regelkonform Entscheidungen aussprechen.
Ein SR bleibt beziehungsfähig,
das heißt z. B.: keine Feindbilder aufbauen, das kostet unnötige Kraft und führt zur
Unzufriedenheit, da sich diese 'Feinde' nicht 'besiegen' lassen. Behandele als SR jeden
so, wie Du selbst behandelt werden möchtest!
In diesem Zusammenhang ist es bedeutsam, kritikfähig zu sein, d. h., kannst Du eigene Fehler
zugeben oder beginnst Du Dich 'auf Teufel komm raus' zu verteidigen und vielleicht dabei noch
zu drohen? Trägst Du Verantwortung für Dein Tun oder sind es die "bösen anderen Personen"
oder "unglücklichen Umstände, die am allem schuld sind"?
Frage dich danach, z. B. besonders nach dem Spiel.
Bist Du wenig kritikfähig, dann läufst Du Gefahr, dass Du Dich lächerlich
machst und Aggressionen hervorrufst.
8.) Schaffe Dir Deinen 'Namen', damit die am Spiel Beteiligte wissen, was sie von Dir erwarten können.
SR bemühen sich, gleichbleibende Grenzen und Leistungen zu zeigen, dann wissen
Trainer und Spieler bei jedem Spiel, was sie machen können und was sie nicht dürfen.
Eigene 'Philosophie' des Pfeifens beibehalten und keinen anderen kopieren.
Entscheidungsfreude zeigen: SR behalten Ruhe und Distanz, ausgedrückt in 'lässiger'
Körpersprache, in wenig Mimik, wenig Gestik .......
Sei bereit, eindeutige Grenzen zu setzen!
Deutliche Präsenz, deutliche für den Spieler sichtbare Zeichen.
Achte auf eine ruhige und nicht provozierende Körpersprache (z. B. aufrecht bleiben,
nicht Zurückweichen, Augenkontakt beim Sprechen und weiteres mehr)!
Zeige - auch betont körperlich: Bis hierher und nicht weiter!
9.) Eigne Dir ein Umgehen mit Belastungen,
mit sogenanntem 'Stress' an
SR lernen Stressauslöser genauer feststellen und formulieren.
Danach Formen der Stressbewältigung ausprobieren:
Grundsätzlich hilfreich sind:
a) Stress körperlich abbauen, z. B. durch Schwimmen oder Radfahren: Das verringert
Stresshormone und deren Wirkungen im Körper und stärkt das Immunsystem.
b) Stressabbau auf der seelischen Seite unterstützt den körperlichen Abbau und
fördert gleichzeitig einen Gewinn an Ruhe, Erholung, an neuen Kräften und das in kurzer
Zeit und mit 'wenig Aufwand'. Hier bietet das Autogene Training über die Grundlage einer
gezielten Entspannung äußerst wirksame Hilfe.
Autogenes Training (AT):
Weltweit seit über 50 Jahren bewährtes Verfahren
zur körperlichen und seelischen Entspannung (Für
die Bandbreite seiner Anwendung in einige der
zahlreichen Bücher zum AT schauen).
'Eine Person' lernt sich über Autogenes Training (3
oder 6 Übungen) stärken:
Das führt zu mehr Ruhe und Gelassenheit, beides
erlaubt eine bessere Übersicht und hilft,
Distanz zu halten, im belastenden Alltag in Familie,
Beruf, Sport und Freizeit.
Nach dem Üben u. a.:
grundsätzlich "neue Kräfte",
verbesserte Konzentrationsfähigkeit, so z. B.
bessere Wahrnehmung,
für SR sichere Entscheidungen,
weniger beeinflussbar oder irritierbar durch
Angriffe mit Worten oder Gesten.
Entspannung als Grundlage für Stressabbau sehen
(gilt z. B. als angemessene Krankheitsvorsorge)
10.) Denkst Du bei jedem Spiel daran,
dass dieser
Spieltag ein besonderer Tag ist?
Zwei Mannschaften trainieren dafür; Trainer wollen gewinnen, dazu gehört für sie, den SR auf seine Grenzen, seine Belastbarkeit und seine Beziehungsfähigkeit hin ausloten; Zuschauer bezahlen Geld, wollen ein Spektakel sehen; Beteilige sehen sich als Showstars im 'Unterhaltungsangebot Sport'. Du schaffst das Klima, und zwar vor, während und nach dem Spiel: Ich behandele als SR bewusst jeden so, wie ich selbst behandelt werden möchte, bzw. ich gehe mit anderen so um, wie ich mir als SR wünsche, dass mit mir umgegangen wird! Und das beginnt schon beim Betreten des Stadions. Lass Dich darauf ein und bestimme für Dich eine positiv und akzeptable "Rolle in diesem System".
Fazit
Beginne Deine Kompetenzen zu fördern!
Suche Dir Deinen Weg und Deinen Gesichtspunkt mit dem Du beginnst!
Günstig und förderlich ist es für Dich, einschätzen zu lernen, wie Du Spiele leitest.
In diesem "Wie" fließen angesprochene Vorschläge, Hilfen und Anregungen zum Fördern
und Stärken Deiner Persönlichkeit und Leistungen zusammen.
Gehe daran, die hier aufgeführten Ziele/Aspekte nicht nur "im Kopf" zu haben, sondern
im "Herzen, in der Seele", dann sind sie vollständiger Besitz Deiner Person, werden in
schwierigen Situationen wirksam und steuern Dein Erleben und Verhalten in günstiger
Weise.
Gönne Dir diesen Lernprozess, aber nimm Dir Zeit dazu und setze Dich nicht unter Druck! (z.B. eine "Anregung" pro 2 bis 3 Spiele)
SR brauchen bei diesem Prozess fachkundige und verständnisvolle Partner/innen, denn Schiedsrichter haben einen 'schweren Stand', da sich ihre Zielsetzung von den Zielen der anderen Spielbeteiligten wie Trainer und Spieler deutlich unterscheidet, besonders in ihrer psychologischen Bedeutung.
SR sind daher wachsendem Druck ausgesetzt, da Trainer und Spieler ihren Erfolgsdruck
auf SR weitergeben.
Von gut ausgebildeten Schiedsrichter/innen profitieren die anderen Spielbeteiligten, und
'der Sport' selbst, besonders in seiner gesellschaftlichen Wirkung.
In diesem Zusammenhang ist angemessen, an die Vorbildwirkung von
Wettkampfsportarten zu denken. Fairer oder unfairer Verlauf wirken auf das zuschauende
Publikum, und zwar auf Familienmitglieder und Sporttreibende.
Dabei sollte folgender Gedanke betont werden: SR können Sportarten über regelkonforme und faire Spielverläufe wieder so attraktiv machen, dass Eltern keine Bedenken haben müssen, ihre Kinder diese Sportart ausüben zu lassen.
Dabei dürfen Ligen, Gesellschaften, Vereine und Verbände die Schiedsrichter/innen nicht
alleine lassen, d. h. sich müssen sich mindestens finanziell an einer professionalisierten
SR-Ausbildung beteiligen. Es kann für die Zukunft nicht dabei bleiben, dass SR
größtenteils ihre Ausbildung selbst finanzieren.
Dann kommen die SR-Obleute verschiedener Sportarten und engagierte SR dem Ziel
einer professionalisierten SR-Ausbildung näher und können sagen:
"Wir sind auf dem günstigen/richtigen Weg!"
Das ist der Weg, den ich im Bereich der Erwachsenenbildung und beim DEB habe
eingeschlagen können.
So begleite ich seit 1999 die Schiedsrichter/innen des Deutschen Eishockeybundes-
DEB bei ihren Lehrgängen: Unser Ziel konzentriert sich auf das Stärken ihrer
Kompetenzen und Fähigkeiten!
Dabei wird auf spezielle Trainings (siehe andere Sportverbände) verzichtet. Solche
"speziellen Trainings" haben eher das Ziel den Gegenüber zu manipulieren als sich um
die eigene Persönlichkeit zu kümmern: Mit anderen Worten: Schiedsrichter beginnen
bei sich selbst und "jammern nicht über" andere Spielbeteiligte oder Umstände
(R.
Brandt, Berlin, Februar 2003).


